Solothurner Uhrenindustrie – Als Uhrenarbeiter täglich Dutzende Tabletten schluckten (opens original article in a new tab)
In der Solothurner Uhrenindustrie nahmen Arbeitnehmer in den 1960er-Jahren täglich bis zu 30 Schmerztabletten ein, um der monotonen und körperlich anstrengenden Arbeit zu trotzen. Der hohe Konsum führte zu Nierenerkrankungen und erhöhten Krankheitskosten, bis 1983 Präparate verboten wurden.
- In den 1960er-Jahren nahmen Uhrenarbeiter in Solothurn täglich bis zu 30 Schmerztabletten ein.
- Der Schmerzmittelkonsum war eine Folge des Leistungsdrucks und der monotonen Arbeit in der Uhrenindustrie.
- Das Verbot von Kombinationspräparaten mit Phenazetin und die Uhrenkrise reduzierten den Konsum.
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