ME/CFS: Vier ehemalige Gesundheitsminister drängen auf Aktionsplan (opens original article in a new tab)
Vier ehemalige österreichische Gesundheitsminister rufen zur Unterzeichnung einer Petition auf, um den brachliegenden PAIS-Aktionsplan für ME/CFS und Post-Covid zu beschleunigen. Der Plan sieht Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung und Forschung vor, wurde aber noch nicht umgesetzt. Patientenvertreter befürchten eine Verwässerung der Inhalte.
- Vier ehemalige Gesundheitsminister rufen zur Unterzeichnung einer Petition auf, um den PAIS-Aktionsplan zur Umsetzung von Maßnahmen für ME/CFS und Post-Covid zu beschleunigen.
- Der PAIS-Aktionsplan wurde 2024 vorgestellt, aber der notwendige Beschluss in der Bundes-Zielsteuerungskommission fehlt bis heute.
- Die Petition fordert unter anderem die Einrichtung spezialisierter Behandlungsstellen, die Verankerung der Erkrankungen in der Ausbildung des Gesundheitspersonals und die Finanzierung des Referenzzentrums an der MedUni Wien.
- Die Patientenvertreter befürchten eine Verwässerung des Aktionsplans und kritisieren die fehlende Einbindung von Betroffenenvertretungen und Experten im aktuellen Prozess.
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