Lehrkräfte-Umfrage: Die große Angst vor politischen Debatten im Klassenzimmer (opens original article in a new tab)
Eine Umfrage zeigt, dass viele Lehrkräfte in Deutschland verunsichert sind, wenn es um politische Debatten im Klassenzimmer geht. Fast jeder fünfte Lehrer fühlt sich gehemmt, weil er Sorge hat, gegen das Neutralitätsgebot zu verstoßen. Mehr als ein Viertel der Pädagogen glaubt, ihre eigene politische Meinung im Unterricht nicht äußern zu dürfen.
- Fast jede fünfte Lehrkraft (18 Prozent) fühlt sich im Unterricht gehemmt, weil sie Sorge hat, gegen das Neutralitätsgebot zu verstoßen.
- Mehr als jeder vierte Pädagoge (27 Prozent) glaubt, die eigene politische Meinung im Unterricht grundsätzlich nicht äußern zu dürfen.
- Die Ergebnisse zeigen, dass es keine klare Richtlinie für politische Äußerungen im Unterricht gibt, aber Lehrkräfte sind dienstlich verpflichtet, sich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzusetzen.
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